Sonntagmorgen in Niederfrohna
wnf 11.09.2016 - 08:13Wie kann man seinen Sonntag schöner beginnen als mit frischen Brötchen und
leckeren Zuckerkuchen aus der Bäckerei der Wetzelmühle. 
Wie kann man seinen Sonntag schöner beginnen als mit frischen Brötchen und
leckeren Zuckerkuchen aus der Bäckerei der Wetzelmühle. 





















Fotos dk, jw und wnf
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Limbach-Oberfrohnas OB Dr. Jesko Vogel , Maskottchen Limbo und die Niederfrohnaer Chöre Voicepoint und Spatzenchor eröffneten am 2.September den Tag der Sachsen:







Am Morgen des 27. August 2016 geht es noch gemütlich zu. Dietmar Illgen und Jürgen Jäger versorgen die Streckenposten mit letzten Details. Mitarbeiter des Bauhofs (imHintergrund) stellen letzte Absperrungen auf. Weiterlesen
Die »Trainer« geben ihren Schützlingen letzte
Ratschläge vor dem Start Weiterlesen
Start der Mädchen und Jungen zum Rennen der
Altersklasse U11 Weiterlesen
Das Jedermann-Rennen startete, unter Führung von
historischen Hochradfahrern, um 13 Uhr zur »Aufwärm-Runde«, bei etwa
35 Grad Celsius im Schatten. Weiterlesen
Um 15 Uhr startete das Feld der Elitefahrer zum
Rennen über 24 Runden oder 72 Kilometer. Die Temperatur betrug zu diesem
Zeitpunkt etwa 36 Grad Celsius im Schatten. Weiterlesen
Diese Räder werden abgelegt, nicht abgestellt. Auf
Einladung des international bekannt Hochradfahrers Helmut Arnold aus Penig waren
nach Niederfrohna gekommen: Weiterlesen
Start zum gut besetzten Prominentenrennen über
9 Kilometer. Im Starterfeld sind einige erfahrene Straßenradsportler. Weiterlesen
Die Radsportmoderatoren-Legende Reiner Rechenberger
interviewte am Ende des ereignisreichen Tages Bürgermeister Klaus Kertzscher.
Links die Gattin des Bürgermeisters und sein Stellvertreter Jens Hinkelmann.
Ohne Zweifel erbrachte die Gemeinde Niederfrohna eine gewaltige
Organisationsleistung. viele Einwohner waren nicht nur begeisterte Zuschauer,
sondern trugen tatkräftig zum Gelingen des Sporttages bei. Ohne die breite
Unterstützung der Vereine wäre das Ereignis nicht möglich gewesen. Weiterlesen

Das sind unsere Schulanfänger des Jahres 2016: von li. nach re.: obere Reihe: Elias Eichelmann, Isabella Leonie Koll, Tim Treiber, Damian Kowalski, Sophie Schulze; mittlere Reihe: Konrad Kattner, Valentino Wolter, Niclas Endisch, Leo Rabe, Jannik Löhrmann, Marlene Schulze; untere Reihe: Samira Fischer, Paula Wintrich, Emma Esche, Lilly Hermsdorf, Solana Klietsch, Alexander Manecke.
Einladung zum Sportfest des SVN e.V. am 13. August 2016
Für das leibliche Wohl ist gesorgt!

Auf Einladung von Bürgermeister Klaus Kertzscher und SVN überbrachte Reginald Fuchs von der enviaMEAG (2. v. li.) am 10. August im Rathaus Niederfrohna eine 2000,– Euro Unterstützung für die Jugendrennen beim 7. Jahn-Radkriterium und die Jugendarbeit des SVN. Zugegen war der Straßenradsportler und Trainer Wolfgang Lötzsch (4. v. re.) mit seiner Jugendmannschaft von FSV Lok Zwickau, links neben ihm der neue deutsche Jugendmeister. Die Mannschaft wird am 27. August .2016 beim 7. Jahn-Radkriterium in Niederfrohna an den Start gehen.
Senioren, Musiker und Karnevalisten wollen den Lindenhof in Niederfrohna nutzen, wenn er saniert ist. Doch noch sind die Schäden am Gebäude so groß, dass Schaulustige ins Staunen kommen.
Von Johannes Pöhlandt erschienen am 10.08.2016 in der Freien Presse
Niederfrohna. Die Parkettdielen haben sich hochgestellt und bilden einen Hindernisparcours auf dem Boden. Die Tapete hat sich an den Wänden und der Decke abgelöst und hängt in Fetzen herunter. Und in der Küche ist es wegen eines Lecks im Dach so feucht, dass sich auf den Fliesen eine Moosschicht gebildet hat. Es sind Anblicke wie diese, die bei den Anwesenden Staunen und Bestürzung zugleich hervorrufen. „Ach du Schande“ und „Das kann doch nicht wahr sein“ lauten die Kommentare.
Der Lindenhof – oder besser das, was von ihm übrig ist – dürfte der skurrilste Ort in Niederfrohna sein. Vor etwa fünf Jahren zog der letzte griechische Wirt aus, seitdem steht der Gasthof an der Oberen Hauptstraße leer. Nun gibt es seit Jahren der Tristesse wieder Hoffnung: Die Gemeinde will das Gebäude, das in den 1890er-Jahren als Gasthaus Reichsadler errichtet wurde, 2017 und 2018 sanieren und zu einer Begegnungsstätte umbauen lassen. Gerechnet wird mit Kosten von etwa 1,3 Millionen Euro.
Der 2. August machte uns in den frühen Morgenstunden Hoffnung auf einen sommerlichen Tag. Leider wurden diese Hoffnungen enttäuscht. Nieselregen drängte sich immer wieder vor die Sonne.
Die Kinder der Hasen- und der Katzengruppe des Kindergartens „Pfiffikus“ taten ihr Bestes, um die liebe Sonne hervorzulocken, doch es gelang selbst ihnen nicht. Trotz alledem sah man an diesem Tag vor der stillgelegten Dorfgaststätte „Lindenhof“ nur frohe Gesichter. Wie das?
Bürgermeister Klaus Kertzscher begrüßte die Gäste und erklärte den Grund der Freude: die Gemeinde Niederfrohna sollte den Fördermittelbescheid für den Erwerb und Ausbau des ehemaligen Gasthauses im Dorfzentrum erhalten. Nach der Renovierung und Ausbau des Kindergartens, der Grundschule und des Rathauses sei die Rekonstruktion des ehemaligen Mittelfrohnaer Rittergutes, dem Ausbau des ehemaligen Rinderstalles zu einem modernen Bürokomplex durch Klaus Elsner, ein weiterer wichtiger Schritt in der Ortsgestaltung gewesen. Die ehemalige Gaststätte Lindenhof, in unmittelbarer Nähe des Rittergutes, habe in den letzten Jahren dagegen ein trauriges Dasein gefristet. Das Gebäudes sei in den 1980er Jahren von der Gemeinde ausgebaut worden, allerdings seien für den einst bedeutenden Saal der Gaststätte keine Fenster vorgesehen gewesen. Dadurch wurde der früher beeindruckende Raum seiner Funktion entfremdet. Von der Treuhand sei die Gaststätte nach 1990 an private Besitzer verkauft worden. Deren Vermietungskonzept sei aber nicht aufgegangen. Seit einigen Jahren stehe das Gebäude leer. Wenn man nichts unternehme, dann werde es über kurz oder lang einfallen. Und das mitten im Zentrum der Gemeinde. Der Gemeinderat habe vor der Frage gestanden, wie man das Problem löse. Das Förderprogramm „Vitale Dorfkerne“ des Sächsischen Staatsministeriums für Landwirtschaft und Umwelt habe eine Möglichkeit geboten, das Problem konstruktiv zu lösen. Durch einen Um- und Ausbau zu einer Begegnungsstätte könne man das historische Gebäude retten, einen Beitrag zur Ausgestaltung des Ortszentrums leisten und zugleich Voraussetzungen für Begegnungen zwischen den Generationen in der Gemeinde schaffen.
Umweltstaatssekretär Herbert Wolff vom Sächsischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Umwelt hob hervor, dass das Förderprogramm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ für den Erhalt von Bildungseinrichtungen, Infrastruktur, generationenübergreifende öffentliche Räume u.a. gedacht sei. Entgegen den Gewohnheiten habe man diesmal das „Windhundprinzip“ angesetzt. D.h., wer zuerst mit einem förderfähigen Projekt gekommen sei, der habe die Bewilligung erhalten. Mit dem aktuellen Programm würden 35 Vorhaben mit einem Fördersatz von 75 Prozent unterstützt. Die Summen reichten von 18.000 Euro bis 1,2 Mio. Die Gemeinde Niederfrohna gehörte mit den bewilligten 883.500 Euro zu den Gemeinden mit der höchsten Fördersumme.
Bauplaner Manfred Ahrens erläuterte wesentliche Punkte des Bauvorhabens. Nach einer Entkernung und dem Abriss des ehemaligen Heizhauses, des Küchenanbaues und der vorgeblendeten Garagen werde die Sanierung der Bausubstanz beginnen. Es folge der Ausbau, der Innenausbau und zum Teil Anbau neuer Räume. Man werde alle Versorgungsleitungen erneuern. Der i-Punkt des Komplexes werde der Saal. Es seien 180 Sitzplätze und eine Bühne vorgesehen. Bei der gesamten Planung werde man sich am historischen Erscheinungsbild der Traditionsgaststätte orientieren.
Bürgermeister Klaus Kertzscher dankte den beiden Referenten und verwies darauf, dass der erfolgreiche Abschluss des Fördermittelantrages nur möglich war, weil die Kämmerin der Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna, Frau Heitzmann, die Unterlagen in kürzester Zeit und höchster Qualität erarbeitete. Für diese ausgezeichnete Arbeit, so der Bürgermeister, möchte er der Kämmerin ausdrücklich danken. Eine solche Arbeitsqualität sei nicht selbstverständlich. Auch die Kommunalaufsicht des Landkreises hatte auf ähnlichem Niveau zugearbeitet. Das notwendige Gutachten, welches der Gemeinde nicht nur bescheinigte, dass die notwendigen Eigenmittel in Höhe von 393.000 Euro vorhanden sind, sondern dass auch die mittelfristig zu erwartenden Betriebskosten von der Gemeinde erwirtschaftet werden können, war Voraussetzung der Bewilligung.
Abschließend stießen alle Gäste mit einem Glas Sekt auf das Gelingen dieses für die Gemeinde Niederfrohna so wichtigen Ortszentrum-Projektes an. Der Bürgermeister hier mit Staatssekrretär Herbert Wolff und dem Landtagsabgeordneten Jan Hippold (CDU). Es war ein Ereignis. Gemeinderat Liebert und Bürgermeister Kertzscher demonstrierten an diesem Tag mit ihrem Auftreten, dass man die Umgestaltung der Infrastruktur der Gemeinde, die vor 26 Jahren begann, erfolgreich zu Ende führen will. Mit der Rekonstruktion des Lindenhofes wird die Gemeinde über ein zeitgemäßes, funktionsfähiges Ortszentrum verfügen.
Johannes Eichenthal

Die Hasen- und die Katzengruppe der
Kindertagesstätte »Pfiffikus« versuchten die Sonne herbeizusingen
Staatssekretär Herbert Wolff vom Sächsischen
Staatsministerium für Landwirtschaft und Umwelt
Staatssekretär Wolff überreicht den
Bewilligungsbescheid an Bürgermeister Kertzscher
Planer Manfred Ahrens erläutert Eckpunkte der
Rekonstruktionsplanung
Bürgermeister Klaus Kertzscher und
Umweltstaatssekretär Wolff erheben das Glas auf das Gelingen des
Lindenhof-Projektes.