In den dunklen und stürmischen zwölf Nächten zwischen den Jahren traut
sich der Durchschnittsbürger kaum aus dem Haus. Dennoch fanden etwa
70 Enthusiasten am 29. Dezember den Weg in die Niederfrohnaer Jahnburg.
Bürgermeister Klaus Kertzscher begrüßte voller Freude (von li. nach re.)
den früheren DDR-Fußball-Nationaltorhüter Jörg Weißpflog (Wismut Aue), den
legendären Fußball-Rundfunkreporter Gert „Zimmi“ Zimmermann, den
Sport-Moderator Reiner Rechenberger und den früheren
DDR-Fußball-Nationalspieler und späteren Nationaltrainer Eduard „Ede“
Geyer (Dynamo Dresden).
„Zimmi“ vermochte es, die Runde zum Erzählen von Geschichten aus ihrer
Sportlaufbahn zu bringen, wie man sie sonst nie hört. Besonders Jörg
Weißpflog betonte immer wieder, dass trotz der Rivalität alle Fußballvereine
an einem Strang ziehen. Gegenseitige Hilfe sei im Interesse aller. Eduard Geyer
pflichtete ihm bei. Und so konnte „Zimmi“ am Ende konstatieren, dass es eine
unterhaltsame Runde war und dass vom 29. Dezember 2016 in Niederfrohna ein
Zeichen der Verständigung frührerer „Erzrivalen“ ausgehe.
Das Publikum folgte mehr als zwei Stunden der Diskussion. Einzelne
Wortmeldungen waren von großer Sachkenntnis geprägt. Vorherrschend war das
Amüsement angesichts der souveränen Gesprächsführung.
Nach dem „Abpfiff“ signierte „Zimmi“, ehe er sich ins Ehrenbuch der
Gemeinde eintrug.
Ede Geyer beim Eintrag ins Ehrenbuch der Gemeinde.
Jörg Weißpflog folgte.
Das Erinnerungsfoto vom 29.12.2016 zum Abschied (von li.): Jörg Weißpflog
(Wismut Aue), „Ede“ Geyer (Dynamo Dresden), Gert „Zimmi“ Zimmermann,
Reiner Rechenberger und Bürgermeister Klaus Kertzscher.