Glasraum soll Kirche offener machen

Für rund 226.000 Euro wird die Johanniskirche in Mittelfrohna auf Vordermann gebracht. Die Sanierung von Dach und Fassade ist bereits abgeschlossen. Im Inneren entsteht nun ein neuer Gemeinderaum.

VON CHRISTIAN WOBST Freie Presse vom 19.11.2010

NIEDERFROHNA – In der Johanniskirche wird sich in Zukunft einiges ändern: „Das Kirchenschiff wird neu gestaltet", sagt Pfarrer Karsten Bilgenroth. Das Haus will dank eines neuen Gemeinderaumes mehr Angebote schaffen. „In der Kirche soll es eine Erweiterung der Nutzung geben", erklärt der Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Niederfrohna. Ihm schweben dabei kulturelle Veranstaltungen genauso vor wie Gemeindekreise und diakonische Angebote, etwa ein Seniorenfrühstück für den Ort. Die zweite Kirche im Dorf, die 1519 im spätgotischen Stil errichtete Christuskirche, soll dann hauptsächlich für sakrale Zwecke genutzt werden.

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Im Kirchenschiff der Johanniskirche Niederfrohna schachten Dominik Böhme (links) und Fabian Böhme den Boden aus. Es soll ein Gemeinderaum entstehen, der sich mit einer mobilen Glaswand abtrennen lässt. FOTO: ANDREAS SEIDEL

Heimatblatt 10/2010 - Stirling-Kraftwerk im Zweckverband Frohnach

Der ZV Frohnbach öffnete am 19. Oktober 2010, dem 774. Jahrestag der urkundlichen Ersterwähnung von Frohne, die Türen der Kläranlage für die Mitglieder des Heimatvereins Niederfrohna. Geschäftsleiter Dr. Steffen Heinrich stellte Aufbau und Arbeitsweise der Anlage vor. Angefangen vom Zufluss der Hauptsammler A und B aus Limbach und Oberfrohna konnten die Gäste den Weg des Abwassers, das energieeffizient allein mit dem natürlichen Gefälle durch die Kläranlage fließt, verfolgen.

default alt. text Meister Roland Anders (li.) und Geschäftsleiter Dr. Steffen Heinrich, entwickelten zusammen mit ihren Kollegen die Anwendungsbedin­gungen für das neue Stirling-Kraftwerk.

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